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23. Oktober 2019

Polnischer Waffenhändler auf Ibiza festgenommen

200.000 AK-47 für den Südsudan geliefert

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Internationaler Waffenhändler auf Ibiza festgenommen (Foto: Screenshot Film Policia Nacional)
Internationaler Waffenhändler auf Ibiza festgenommen (Foto: Screenshot Film Policia Nacional)

In Zusammenarbeit mit Europol hat die Policia Nacional auf Ibiza eine Villa an der Westküste gestürmt und neun Personen verhaftet.

Der Hauptbeschuldigte, ein polnischer Multimillionär und ehemaliger Soldat hat sich beim Zugriff der Polizei mit einem ungültigen Diplomatenpass als Diplomat von Guinea-Bissau ausgegeben und hatte an seiner Villa auch ein entsprechendes Schild angebracht, um zu belegen, dass das Haus und seine Bewohner diplomatische Immunität genießen würden. Das allerdings half ihm nicht.

Die Polizei hat ein Video von der Festnahme öffentlich gemacht:


Der beschuldigte Haupttäter und Ex-Militär nutzte sein internationales Firmengeflecht und seine globalen Kontakte, um erfolgreich im internationalen Waffenhandel mitzumischen und Geldflüsse zu verschleiern. Auch machte er vor Erpressungen nicht Halt. Er verwendete sogar einmal die Präsidentenmaschine von Gambia, um zu versuchen, in dem Land Waffen zu verkaufen.

Eines seiner polnischen Unternehmen war nachweislich an den Verhandlungen und dem Verkauf von 200.000 Sturmgewehren der Marke Kalashnikov AK-47, Raketenwerfern und Panzern im Südsudan beteiligt.

Mit einer aus den Niederlanden stammenden kriminellen Vereinigung arbeitete der Pole im Bereich Erpressungen zusammen.

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Über Redaktion 43 Artikel
Markus Burgdorf bereist Ibiza bereits seit 1966 und ist ein waschechter Ibiza-Fan.
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